Schorndorf, 07.07.2018. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun (Wahlkreis Waiblingen) reagiert besorgt auf die jüngste Belästigung einer 13-Jährigen in Schorndorf durch eine mutmaßlich arabische Jugendbande. Er sieht die Gefahr einer Wiederholung der Randale auf der „Schorndorfer Woche“ im Sommer 2017.

„Wir alle erinnern uns noch an die Vorfälle auf der letzten ‚Schorndorfer Woche‘, als eine Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund gegen Mädchen und junge Frauen übergriffig wurde und eine andere Gruppe Polizisten attackierte“, erinnert Braun. Dass nun genau eine Woche vor der diesjährigen „SchoWo“ eine Minderjährige in Schorndorf attackiert werde, müsse als Warnsignal betrachtet werden.

„Nach Auskunft des Polizeipräsidiums Aalen gegenüber der Stuttgarter Zeitung ist die Kriminalität im öffentlichen Raum in Schorndorf auf einem Fünf-Jahres-Hoch, der Drogenhandel floriert und Aggressionsdelikte haben um rund 20 Prozent zugenommen. Diese Fakten stehen dem Bild, das SPD-Oberbürgermeister Matthias Klopfer nach der letztjährigen Eskalation gezeichnet und nun noch einmal bekräftigt hat, diametral entgegen und entlarven ihn als Sprüche-Klopfer“, so Braun weiter.

Die zuletzt verstärkte Polizeipräsenz in der Stadt sei begrüßenswert. Dass eine Vielzahl der registrierten Straftaten von zwei migrantisch geprägten Jugendgruppen ausgehe, zeige aber exemplarisch auf, dass das Grundproblem tiefer liege: „Der Parallelgesellschaften in Deutschland nach Jahren des tatenlosen Zusehens wieder Herr zu werden, ist eine der Mammutaufgaben der Politik in den nächsten Jahren.“ Für den Moment bleibe nur zu hoffen, dass die Sicherheitskräfte auf der diesjährigen „Schorndorfer Woche“ die Kontrolle behielten und nötigenfalls mit der gebotenen Härte durchgriffen, so Braun abschließend.