Berlin, 05.11.2018. Nachdem Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den noch amtierenden Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, am Montag in den einstweiligen Ruhestand versetzt hat, legt der AfD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Jürgen Braun nun Maaßen den Eintritt in die AfD nahe.

„Herr Maaßen hat in seiner Abschiedsrede vor Mitarbeitern seiner Behörde noch einmal völlig zutreffend konstatiert, dass es sich bei den angeblichen Hetzjagden von Chemnitz um frei erfundene Vorfälle handelt, die von Politikern und Medien verbreitet wurden“, so Braun, der auch Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion ist. „Dass es linksradikale Kräfte in der SPD gibt, die die Große Koalition ablehnen, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen – ein Blick auf die mit der kriminellen Antifa kooperierenden Jusos genügt hier schon.“ Dass Maaßen für die wiederholte Feststellung reiner Fakten nun endgültig politisch kaltgestellt werde, zeige in bedrückender Art und Weise „eine gefährliche Entwicklung in unserem Land“.

„Sich bedrohlichen Entwicklungen im Bereich der Inneren Sicherheit, der Migrationsproblematik und des Terrorismus entgegen zu stellen, war Herrn Maaßens Pflicht, der er bis zu seinem erzwungenen Abschied gewissenhaft nachkam. In dieser Pflicht sieht sich auch die AfD: Wir bekämpfen – wie Maaßen – jeglichen Extremismus, ob er nun von Islamisten ausgeht oder von Radikalen am linken oder rechten Rand, und sind damit die einzige konsequent antitotalitäre Partei Deutschlands“, so Braun weiter.

Abschließend äußerte der AfD-Abgeordnete: „Da Herr Maaßen sich laut Manuskript seiner Abschiedsrede ausdrücklich ein Engagement in der Politik vorstellen kann, lade ich ihn herzlich ein, Mitglied der AfD zu werden und mit uns die von ihm richtig erkannten Probleme anzugehen. Ich würde mich freuen, wenn er auf diese Weise Deutschland mit seiner hervorragenden Expertise weiterhin dienen könnte, wie er es auch in den vergangenen Jahren stets mit großer Gewissenhaftigkeit tat und wofür ihm gerade vor dem Hintergrund der schäbigen Behandlung seiner Person durch die Regierungsparteien ausdrücklich großer Dank gebührt.“